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Randolph Moreno Sommer
Randolph – Gründer der Unternehmensberatung FAIRFAMILY – ist ehemaliger Marineoffizier, Führungskräfte-Ausbilder und CoachMediator.

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28. August 2023 | von Randolph Moreno Sommer

Was kannst Du gegen Absentismus am Arbeitsplatz tun?

Morgens früh am Arbeitsplatz: Du bist der Chef und der Erste im Büro. Nach und nach kommen Deine Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen an. Doch ein Bürotisch bleibt frei. Hat die Person nicht erst letzte Woche gefehlt? Kurz darauf klingelt das Telefon. Es ist der fehlende Mitarbeiter, der sich kurzfristig krank meldet. Am Tag darauf sitzt derselbe Arbeitnehmer wieder an seinem Arbeitsplatz. Ganz schön schnell wieder fit geworden, oder?

Welcher Arbeitgeber kennt diese Situation nicht? Sie wird als Absentismus am Arbeitsplatz bezeichnet. Doch wie lässt sich prüfen, ob jemand mit häufigen Fehlzeiten wirklich krank war oder ohne triftigen Grund gefehlt hat?

Unsere Experten von FAIRFAMILY möchten Dir zeigen, worum es sich beim Absentismus am Arbeitsplatz handelt. Wir gehen mit Dir gemeinsam den Ursachen auf den Grund und zeigen Dir, was Du dagegen tun kannst.

Betriebliche Kinderbetreuung Nachteil 2

Der Begriff „Absentismus“ stammt vom lateinischen Wort „absens“ ab, was „abwesend“ bedeutet. Der Begriff wurde insbesondere im 19. Jahrhundert verwendet, um die Abwesenheit von Grundbesitzern von ihren Ländereien zu beschreiben. Im Laufe der Zeit hat sich seine Bedeutung auf den Arbeitskontext ausgeweitet.

Absentismus am Arbeitsplatz lässt sich schnell erklären: Es handelt sich dabei um das wiederholte oder regelmäßige Fehlen bei der Arbeit. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein. Teilweise fehlen Beschäftigte ohne triftigen Grund, in anderen Fällen kann die Abwesenheit unverschuldet entstehen, etwa wenn jemand auf dem Weg zur Arbeit in einem Verkehrsstau stecken bleibt. Kommt es jedoch häufiger zu Fehlzeiten ohne nachvollziehbaren Grund, kann das für die betroffene Person Konsequenzen haben.

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Was sind die Folgen von Absentismus am Arbeitsplatz?

Für viele Organisationen und Unternehmen stellt Absentismus am Arbeitsplatz ein ernstes Problem dar. Die wiederholte und häufige Abwesenheit von Mitarbeitern hat negative Auswirkungen auf Produktivität, Effizienz und die Arbeitsmoral im Team.

Unternehmen müssen sich dabei mit verschiedenen Herausforderungen auseinandersetzen. Die Folgen für den Betrieb und die Belastungen für die übrigen Mitarbeiter können erheblich sein. Absentismus am Arbeitsplatz kann unter anderem folgende Auswirkungen haben:

  • Sinkende Produktivität und Leistung sowie fehlende Motivation
  • Hohe Kosten und finanzielle Einbußen
  • Zusätzlicher Aufwand, um während der Abwesenheit Ersatz zu organisieren
  • Verzögerungen bei Kundenaufträgen und liegen bleibende Arbeit
  • Negative Auswirkungen auf die Mitarbeiterzufriedenheit
  • Gesundheitliche Belastungen der Mitarbeiter durch zusätzlichen Stress

Am auffälligsten sind natürlich steigende Kosten für das Unternehmen. Auch Kunden können verärgert sein, wenn Produkte oder Dienstleistungen nicht wie vereinbart geliefert werden. Doch was hat Absentismus mit der Mitarbeiterzufriedenheit zu tun? Warum kann Absentismus die Mitarbeiterzufriedenheit so stark beeinträchtigen?

Ganz einfach: Arbeit, die liegen bleibt, müssen andere Teammitglieder übernehmen. Das eine oder andere Mal ist das in Ordnung. Kommt es jedoch häufiger vor, fühlen sich andere Teammitglieder zunehmend belastet. Oft entstehen dann Gedanken oder Gespräche wie:

„Ach, ist der heute schon wieder nicht da? Dann darf ich wahrscheinlich wieder seine Arbeit mit übernehmen. Na super …“

Erscheint die betreffende Person wieder zur Arbeit, kann das Verhältnis zu den anderen Mitarbeitern bereits belastet sein. Dadurch können Spannungen und Unwohlsein entstehen, die die Zusammenarbeit zusätzlich erschweren. Im schlimmsten Fall entwickelt sich daraus ein Teufelskreis, der schließlich dazu führen kann, dass Du Dich von dem Mitarbeiter trennst und Ersatz suchst.

Frau im Anzug schläft sitzend. Oberkörper lieft auf dem Tisch ihr Kopf legt sie auf ihrem Arm. Neben ihr befindet sich ein aufgeklappter Laptop

Was sind die Gründe für den Absentismus am Arbeitsplatz?

Wer unverschuldet vom Arbeitsplatz fernbleibt und bei dem dies nur selten vorkommt, muss in der Regel mit keinen Konsequenzen rechnen – weder vom Arbeitgeber noch von den Kollegen. Schließlich wird jeder einmal krank oder kann auf dem Weg zur Arbeit im Stau stecken bleiben.

Verschuldeter Absentismus am Arbeitsplatz ist hingegen etwas anderes. Natürlich kann es vorkommen, dass ein Mitarbeiter ohne triftigen Grund fehlt. Häufig sind die Ursachen für sein Fehlen jedoch deutlich vielschichtiger. Mögliche Gründe für Absentismus am Arbeitsplatz sind zum Beispiel:

  • (Chronische) Verletzungen oder Erkrankungen
  • Stress bei der Arbeit, im Extremfall bis hin zum Burnout
  • Mobbing oder Belästigung am Arbeitsplatz
  • Fehlende Einsatzbereitschaft, etwa durch mangelnde Identifikation mit dem Unternehmen
  • Private Probleme, zum Beispiel Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen oder Konflikte in der Partnerschaft
  • Geringe Arbeitsmotivation
  • Andere Termine oder Aktivitäten, zum Beispiel Vorstellungsgespräche oder Arztbesuche

Absentismus am Arbeitsplatz muss sich nicht immer auf einen ganzen Arbeitstag beziehen. Er kann sich auch darin zeigen, dass Mitarbeiter häufig zu spät kommen, früher gehen oder ihre Pausen regelmäßig überziehen.

Absentismus und Präsentismus unterscheiden sich deutlich voneinander. Beim Absentismus fehlt ein Mitarbeiter am Arbeitsplatz. Beim Präsentismus ist er zwar anwesend, arbeitet jedoch trotz gesundheitlicher Beschwerden oder anderer Belastungen und ist dadurch möglicherweise nur eingeschränkt leistungsfähig.

Prävention und Maßnahmen gegen Absentismus am Arbeitsplatz

Um Absentismus am Arbeitsplatz wirksam vorzubeugen, spielen eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit und eine starke Identifikation mit dem Unternehmen eine wichtige Rolle. Wer gerne im Team arbeitet, fühlt sich mit seinen Kollegen verbunden und kommt in der Regel lieber zur Arbeit. Eine starke Identifikation mit dem Unternehmen kann zudem die Arbeitsmotivation und Einsatzbereitschaft fördern.

Doch wie lassen sich solche Ziele erreichen? Unternehmen setzen dafür unter anderem auf Benefits. Tankgutscheine, Sachbezugskarten und ähnliche Leistungen sind beliebt, sprechen jedoch nicht jeden Mitarbeiter gleichermaßen an. Was bringt beispielsweise ein Tankgutschein jemandem, der kein Auto besitzt?

FAIRFAMILY bietet Dir hier eine Alternative: Wie wäre es mit einem Gesundheits-Benefit-System als emotionalem Lohnbestandteil? Deine Mitarbeiter haben Zugriff auf über 300 Gesundheitsleistungen und können frei wählen, welche davon sie in Anspruch nehmen möchten. Bezahlt wird über ein Gesundheitsbudget, das unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich begünstigt sein kann.

Das Gesundheits-Benefit-System kann dazu beitragen, die Mitarbeiterzufriedenheit und die Identifikation mit dem Unternehmen zu stärken. Gleichzeitig kann es Maßnahmen unterstützen, die sich positiv auf Gesundheit und Fehlzeiten auswirken. Wenn auch Du Fragen hast, kannst Du Dich gerne an unsere Experten wenden. FAIRFAMILY steht Dir für eine kostenlose Potenzialanalyse zur Seite!

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