28.8.2023 FAIRFAMILY

Präsentismus am Arbeitsplatz effektiv verhindern

Der Gegensatz zum Absentismus: Der Präsentismus. Vielleicht ist Dir das als Vorgesetzter oder Kollege ja schon einmal aufgefallen. Ein Mitarbeiter ist vor Ort, doch seine Leistungen liegen weit von dem entfernt, was er sonst so erbringt. Und mit der Zeit nimmt das Leistungsniveau immer stärker ab.

Schuld daran ist der Präsentismus auf der Arbeit statt zu Hause zu bleiben. Aber was genau ist das überhaupt? Welche Ursachen und welche Folgen hat das? Was kannst Du als Vorgesetzter dagegen tun? FAIFAMILY möchte Dich einmal aufklären, was Du tun kannst, wenn Dein Betrieb vom Präsentismus betroffen ist.

Was ist Präsentismus?

An sich ist der Präsentismus schnell erklärt: Es geht dem Mitarbeiter schlecht, weshalb er nicht auf dem vollen Leistungsniveau arbeiten kann. Trotzdem erscheint er häufig oder sehr häufig am Arbeitsplatz und will weiterarbeiten.

Der Leistungsabfall wird meist mit einem Burnout in Verbindung gebracht. Dabei beginnt der Präsentismus weitaus früher. Bereits das Auftauchen zum morgendlichen Arbeitsbeginn mit einer Erkältung kann als ein derartiges Phänomen beschrieben werden. Das eine ist zwar aus gesundheitlicher Sicht nicht so hart wie das andere, trotzdem hat es Folgen. Nicht nur für den Mitarbeiter, der häufig krank zur Arbeit erscheint, sondern auch für Deine ganze Belegschaft.

Welche Folgen hat das Erscheinen auf der Arbeit?

Wer mit einer Erkältung auf der Arbeit geht, geht immer ein sehr großes Risiko ein, seine Kollegen anzustecken. Daher ist es bereits mit einer leichten Krankheit fahrlässig, seinen Arbeitsplatz zu besuchen.

Auch, wenn man selbst nicht stark von den Symptomen geplagt ist, können diese bei einem Kollegen schon weitaus schlimmer ausfallen. Wenige Tage darauf muss sich vielleicht der Kollege krank melden, während man selbst unter den Symptomen wenig Leistung erbracht hat. Krankheitsbedingte Fehlzeiten und geringe Leistungen sind also das Ergebnis der Präsenz eines Mitarbeiters auf der Arbeit, obwohl er krank war.

Doch viel schlimmer ist es, wenn der Mitarbeiter von einer anderen Einschränkung geplagt ist und sich zur Arbeit schleppt. Eine Sportverletzung zum Beispiel verheilt deutlich schlechter, wenn er sie nicht schont. Gleiches gilt auch für psychische Belastungen, die schlimmstenfalls im Burnout enden. Auch das kann wiederum auf seine Kollegen “abfärben”. Krank-Arbeiten gehen kann also ein schlechteres Arbeitsklima hervorrufen.

Um den Präsentismus zu bekämpfen, geht es also darum, dass erkrankte Mitarbeiter nicht auf der Arbeit erscheinen. Doch damit dies gelingen kann, muss man sich zuerst eine Frage stellen: Warum kommen sie überhaupt erkrankt zur Arbeit?

Woher die zwanghafte Präsenz am Arbeitsplatz stammt

Die Ursachen für Präsentismus können sehr weitreichend und vielfältig sein. Viele Vorgesetzte sind sich oft nicht bewusst, woher genau der Drang stammt, zur trotz Erkrankung arbeiten zu gehen. Einige der Hauptgründe finden sich hier:

  • Erwartung von Vorgesetzten, dass Mitarbeiter verfügbar sind
  • Fehlende Krankheitstage
  • Angst vor Jobverlust oder Benachteiligungen
  • Hoher Arbeitsdruck, hohe Arbeitsbelastung, enge Deadlines
  • Fehlende Vertretung
  • Unzureichende Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen
  • Persönliche finanzielle Bedenken: fehlendes Einkommen)
  • Geringes Bewusstsein für die Auswirkungen von Präsentismus
  • Fehlende Richtlinien oder unklare Kommunikation untereinander

Natürlich kann es auch weitere Gründe geben. Die sind jedoch etwa von der persönlichen Situation des Betroffenen oder seines Arbeitsalltags abhängig. Doch was tun, um den Präsentismus von Mitarbeitern zu bekämpfen bzw. sogar ganz zu vermeiden?

Mann im Hemd sitzt vor seinem Labotop. Hält sein Nasenbein runzelt die Stirn

Kurzweilige Lösungsansätze

Natürlich kann man als Vorgesetzter sofort reagieren und den erkrankten Mitarbeiter nach Hause schicken. Je nach Erkrankung kann das aber negative Folgen haben. Arbeitnehmer sollten deshalb niemals arbeiten trotz Krankheit. Muss sich der Mitarbeiter etwa mit psychischen Problemen auseinandersetzen, kann das ein weiterer Schlag in die Magengrube sein.

Eine bessere Möglichkeit wäre es, Mitarbeitern, die erkrankt sind, eine Möglichkeit zu geben, aus dem Home Office zu arbeiten. Doch auch hier ist Vorsicht geboten! Das Home Office ist meist nur eine kurze Übergangslösung und sollte auf keinen Fall über den Zeitraum der Erkrankung dauerhaft werden. Mitarbeiter können auch ohne Erkrankung das Home Office nutzen, sie sollten aber nicht zu 100% daraus arbeiten.

Doch viele Berufe haben gar nicht die Möglichkeit, Arbeitnehmer aus dem Home Office arbeiten zu lassen. Hier fällt das Mittel gegen den Präsentismus ganz weg. Also was tun?

Präsentismus von Grund auf vermeiden

Das beste Mittel, den Präsentismus als Arbeitgeber zu bekämpfen, ist, ihn gleich zu vermeiden. Doch wie kann so etwas gelingen? Ganz einfach: Indem man sich als Arbeitgeber proaktiv um die Gesundheit seiner Mitarbeiter sorgt!

FAIRFAMILY hat dafür das Gesundheits-Benefit-System entwickelt. Im Gegensatz zu einer betrieblichen Krankenversicherung arbeitet es individuell und flexibel. Es bietet über 300 Gesundheitsleistungen, aus denen jeder Mitarbeiter und sogar seine Familienangehörigen wählen können, welche sie dringend bedürfen. Zu den einzelnen Leistungen zählen zum Beispiel:

  • Gesundheitscoachings
  • Zahnbehandlungen und Zahnersatz
  • Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus
  • Facharzttermin innerhalb weniger Tage
  • Heilpraktiker-Behandlungen und Massagen
  • Übernahme von Eigenbeiträgen für Arzneimittel u. Sehhilfen

Wählen und bezahlen geht ebenfalls sehr einfach. Die Leistungen werden über ein Gesundheitsbudget bezahlt, über das jeder Mitarbeiter selbst verfügt. Und auch Du als Arbeitgeber hast etwas davon: Es wird sogar vom Staat gefördert! Für gerade einmal monatlich 30 Euro pro Mitarbeiter kannst Du für jeden über 1.000 Netto-Mehrwerte herausholen!

Lasse Dich jetzt von unseren Experten beraten. Senke Deinen Krankenstand und nehme per Prävention dem Präsentismus seine Grundlage! Mithilfe des Gesundheits-Benefit-Systems kannst Du ein Bewusstsein Deine Mitarbeiter für ihre eigene Gesundheit schaffen.

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