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Über den Autor
FAIRFAMILY
Mitarbeiterführung ist ein breites und komplexes Themenfeld, das oft unterschätzt wird. Weder in der Schule noch in der Ausbildung wird es dir ausreichend vermittelt, und selbst an Universitäten bleibt es meist nur ein Randthema. Kein Wunder, dass viele Unternehmen mit Führungsproblemen kämpfen, die oft erst bemerkt werden, wenn es schon zu spät ist.
In diesem Artikel teile ich wertvolle Erfahrungen aus meiner Zeit als Marineoffizier und zeige dir, wie Du diese Erkenntnisse erfolgreich in die Geschäftswelt übertragen kannst. Du wirst nicht nur die theoretischen Grundlagen der Führung von Mitarbeitern kennenlernen, sondern auch praktische Tipps und Strategien erhalten, die dir helfen, deine Führungsfähigkeiten entscheidend zu verbessern.
Wenn du die Zukunft deines Teams und deines Unternehmens positiv gestalten möchtest, dann ist dieser Artikel genau das Richtige für Dich. Nimm Dir die Zeit, denn Deine Führungsqualität könnte der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg sein.
Definition und Bedeutung der Mitarbeiterführung
Mitarbeiterführung beschreibt die gezielte Einflussnahme von Führungskräften auf ihre Mitarbeiter oder Teams, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dabei schlüpft die Führungskraft in verschiedene Rollen – sie kann Coach, Mediator, Berater, Unterstützer, Mentor oder Freund sein. Kurz gesagt, sie übernimmt all das, was notwendig ist, um das Team erfolgreich zum Ziel zu führen.
Die Bedeutung der Mitarbeiterführung geht weit über das bloße Erreichen von Zielen hinaus. Sie hat einen direkten Einfluss auf die Ergebnisse, den Unternehmenserfolg, das Arbeitsklima und die Unternehmenskultur.
Laut dem Gallup Engagement Index fühlen sich jedoch nur 21% der Mitarbeiter durch ihre Führung motiviert. Dies steht oft im Zusammenhang mit den Systemgesetzen und Grundbedürfnissen, die erfüllt werden müssen. Dazu gehören Zugehörigkeit, Anerkennung, Wertschätzung, Respekt und ein ausgewogenes Geben und Nehmen.
Mitarbeiterführung bedeutet Verantwortung übernehmen
Auch Prinzipien wie „früher vor später“ und „höhere Verantwortung hat Vorrang“ spielen eine Rolle. Das bedeutet, dass eine Führungskraft ihre höhere Verantwortung auch tatsächlich wahrnehmen muss – und zwar mit den notwendigen Kompetenzen und Ressourcen.
Wenn eine Führungskraft jedoch ohne die erforderlichen Fähigkeiten und das nötige Handwerkszeug agiert, führt das unweigerlich zu schlechter Führung. Dies wiederum hat weitreichende negative Konsequenzen: Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern, steigende Krankheitsquoten, erhöhte Fluktuation und insgesamt steigende Kosten.
Wichtige Ziele der Mitarbeiterführung
Das übergeordnete Ziel der Mitarbeiterführung ist es, die gesteckten Unternehmensziele sowie die damit verbundenen Aufgaben erfolgreich zu erreichen. Um dies zu erreichen, müssen Führungskräfte sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter motiviert sind, ihre Produktivität steigern und kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Motivation
Durch gute Mitarbeiterführung gelingt es, die Belegschaft in Bewegung zu bringen. Sie befähigt Mitarbeiter dazu, mehrere Aufgaben oder Projekte erfolgreich zu erledigen und gleichzeitig ihre Motivation und Loyalität zu steigern. Dies kann durch das Setzen klarer Ziele, regelmäßiges Feedback, Anerkennung und sorgfältige Delegation und Kontrolle von Aufgaben erreicht werden.
Produktivität
Eine der Hauptaufgaben der Führungskraft besteht darin, die Energie der Mitarbeiter zu lenken und so die Produktivität zu steigern. So muss die Führungskraft sicherstellen, dass die Mitarbeitenden zufrieden sind, ihre Aufgaben klar erkennen und Rückfragen zeitnah geklärt werden. Durch diese Maßnahmen kann die Produktivität erheblich gesteigert werden.
Weiterentwicklung
Damit ein Mitarbeiter seine Aufgaben klar und effizient erledigen kann, benötigt er klare Verantwortlichkeiten und die erforderlichen Kompetenzen. Die Führungskraft muss daher sicherstellen, dass die Mitarbeiter die notwendige Verantwortung tragen können und über die erforderlichen Kompetenzen verfügen. Dies kann durch die Vermittlung von Know-how oder durch gezielte Weiterbildung geschehen.
Direkte und indirekte Mitarbeiterführung
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen direkter und indirekter Mitarbeiterführung.
Direkte Führung
Diese Form der Führung konzentriert sich auf Maßnahmen, bei denen die Führungskraft in direkter Kommunikation mit dem Mitarbeiter steht. Dazu gehört es, Lob auszusprechen, Kritik zu üben, Feedback zu geben, Lernaufgaben zu verteilen und klare Anweisungen oder Projektpläne zu erstellen. Die direkte Führung ist dabei situationsbezogen.
Indirekte Führung
Bei der indirekten Führung hingegen erfolgt die Führung über festgelegte Leitlinien, Rahmenbedingungen, Führungsstile und Beurteilungsrichtlinien. Ein Unternehmenshandbuch, in dem bestimmte Arbeitsprozesse, Richtlinien und Unternehmenswerte beschrieben sind, ist ein Beispiel für ein solches Instrument. Die indirekte Führung schafft somit einen Rahmen, innerhalb dessen sich die Mitarbeitenden bewegen und orientieren können.
Methoden und Stile der Mitarbeiterführung
Grundsätzlich lassen sich vier Hauptführungsstile unterscheiden:
- Autoritärer Führungsstil
- Laissez-faire-Führungsstil
- Kooperativer Führungsstil
- Situativer Führungsstil
Autoritärer Führungsstil
Dieser Stil basiert auf dem Prinzip von Befehl und Gehorsam. Die Führungskraft gibt klare Anweisungen, die wenig bis keine Mitbestimmung der Mitarbeitenden zulassen. Der Vorteil dieses Stils liegt in der schnellen und effizienten Umsetzung von Aufgaben, exakt nach den Vorstellungen der Führungskraft. Allerdings kann dies auch zu einer verminderten Eigeninitiative und Kreativität der Mitarbeitenden führen.
Laissez-faire Führungsstil
Der Begriff “laissez-faire” stammt aus dem Französischen und bedeutet „machen lassen“. Hierbei gibt die Führungskraft lediglich einen groben Auftrag und überlässt es den Mitarbeitenden, selbständig zu entscheiden, wie sie diesen erfüllen. Dieser Stil kann zu einer hohen Motivation und Kreativität führen, birgt jedoch das Risiko, dass es an Orientierung und Struktur mangelt.
Kooperativer Führungsstil
Beim kooperativen Führungsstil werden Mitarbeitende in Entscheidungsprozesse einbezogen, was ihre Eigenverantwortung und Motivation steigert. Ein klares Ziel wird vorgegeben, doch der Weg dorthin wird gemeinsam mit dem Team erarbeitet. Dies führt oft zu einer stärkeren Bindung an das Unternehmen und fördert ein gutes Miteinander, wobei ein langsamerer Entscheidungsprozess in Kauf genommen wird.
Situativer Führungsstil
Eine kompetente Führungskraft sollte in der Lage sein, zwischen diesen verschiedenen Führungsstilen zu wechseln und den Stil situativ an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Das bedeutet, je nach Situation, Team und Aufgabe flexibel zu agieren und den passenden Führungsstil zu wählen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
Häufige Fehler in der Mitarbeiterführung – und wie Du sie vermeidest
Kontrollfreak
Führungskräfte, die übermäßig viel Kontrolle ausüben, signalisieren oft, dass sie kein wirkliches Vertrauen in ihre Mitarbeitenden haben. Die Lösung liegt darin, als Führungskraft den Auftrag klar zu definieren und ein sogenanntes Controlling einzubauen. Dies kann beispielsweise durch automatische Ergebnisberichte bei dauerhaften Aufgaben geschehen oder durch wöchentliche Controlling-Meetings in den Projekten.
Kommunikationsmangel
Ein weiteres häufiges Problem ist der Mangel an ausreichender Kommunikation. Führungskräfte kommunizieren oft nicht klar genug über die aktuelle Aufgabe, die Verantwortung und die benötigten Kompetenzen, was zu Wissenslücken oder fehlenden Updates bei den Mitarbeitenden führt.
Verantwortungslosigkeit
Verantwortungslosigkeit entsteht oft dann, wenn Führungskräfte innerlich nicht ausgeglichen und unsicher sind. Das Resultat sind Führungskräfte, die sich vor ihrer Verantwortung drücken, Angst haben, Fehler einzugestehen oder nicht den Mut haben, in Problemsituationen offen zu kommunizieren. Übernimm als Führungskraft deshalb die Initiative und übernimm Verantwortung für Deine Projekte und Prozesse!
Konfliktscheue
Konfliktscheue resultiert oft aus einer mangelnden persönlichen Eignung sowie aus fehlenden Kompetenzen im Umgang mit Konflikten. Führungskräfte müssen über Mediationsfähigkeiten verfügen, um Konflikte sinnvoll und konstruktiv lösen zu können – sowohl eigene Konflikte als auch solche, die innerhalb des Teams entstehen.
Ziellosigkeit
Ein Mangel an Zielführung entsteht häufig durch unklare Kommunikation der Aufgaben, das Nicht-Übertragen von Verantwortung oder das Versäumnis, sicherzustellen, dass die notwendigen Kompetenzen vorhanden sind. Dies führt zu einem Mangel an Umsetzung, weil die Mitarbeitenden nicht genau wissen, was von ihnen erwartet wird. Führungskräfte müssen in der Lage sein, Aufgaben klar zu kommunizieren und Verantwortung zu delegieren.
Vier Tipps zur erfolgreichen Mitarbeiterführung
Erfolgreiche Mitarbeiterführung erfordert eine solide Ausbildung für Führungskräfte, insbesondere in den Bereichen Coaching und Mediation, um wirkungsvoll führen zu können. Doch hier sind vier praktische Tipps, die Du als Führungskraft sofort umsetzen kannst:
- Verbindlichkeit
Als Führungskraft musst Du zu Deinem Wort stehen. Das bedeutet, dass Deine Zusagen eingehalten und klar sowie transparent an Deine Mitarbeitenden kommuniziert werden müssen. Es ist entscheidend, dass keine widersprüchlichen Aussagen gemacht werden, damit für alle Beteiligten vollkommene Klarheit im Prozess herrscht. Regelmäßige Updates und offene Kommunikation helfen dabei.
- Entscheidungsfreude
Starke Führungskräfte treffen schnelle und fundierte Entscheidungen und ändern diese nur nach gründlicher Überlegung. Mutige und klare Entscheidungen setzen ein Beispiel für das Team. Wenn Du als Führungskraft nicht entschlossen vorangehst, wird das Team unsicher, was sich negativ auf die Ergebnisse auswirkt.
- Gestaltungsfreiraum
Lerne und nutze den Führungskreislauf, der aus einer Ist-Analyse, dem Setzen eines Ziels, der Delegation von Aufgaben, der Kontrolle und der erneuten Ist-Analyse besteht. Es ist wichtig, operative Aufgaben zu delegieren, um Dir selbst den Freiraum zu schaffen, tatsächlich führen zu können. Mikromanagement sollte vermieden werden, um Vertrauen im Team aufzubauen und den Mitarbeitenden den nötigen Gestaltungsfreiraum zu geben.
- Selbstreflexion
Führungskräfte erhalten täglich wertvolles Feedback von ihren Mitarbeitern in Form von Signalen. Dieses Feedback ist ein wichtiger Hinweis auf deine Führungsqualitäten. Es ist entscheidend, dieses Feedback zu reflektieren, um bestehende Führungsmängel zu erkennen und auszumerzen.
Fazit
Mitarbeiterführung spielt eine kritische Rolle für den Unternehmenserfolg und beeinflusst direkt das Arbeitsklima und die Unternehmenskultur. Die Führung umfasst dabei eine Vielzahl von Rollen, darunter Coach und Mentor, um Teams effektiv zum Erfolg zu führen. Trotz ihrer Bedeutung wird Mitarbeiterführung oft vernachlässigt, was viele Manager unvorbereitet in ihre Führungsrollen entlässt.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Mitarbeiterführung
Wie kann ich als Führungskraft Verbindlichkeit in meinem Team schaffen?
Verbindlichkeit entsteht, indem Du als Führungskraft zu Deinem Wort stehst und Deine Zusagen einhältst. Kommuniziere transparent und vermeide widersprüchliche Aussagen. Stelle sicher, dass alle Beteiligten jederzeit vollkommene Klarheit über den Prozess haben und regelmäßig über Updates informiert werden.
Warum ist Entscheidungsfreude für eine erfolgreiche Führung so wichtig?
Entscheidungsfreude ist entscheidend, weil schnelle und fundierte Entscheidungen das Team in die richtige Richtung lenken und Unsicherheiten vermeiden. Wenn Du als Führungskraft mutig und klar vorangehst, setzt Du ein starkes Beispiel für Dein Team, was sich positiv auf die Teamdynamik und die Ergebnisse auswirkt.
Welche Rolle spielt Selbstreflexion in der Mitarbeiterführung?
Selbstreflexion ist entscheidend, da Du täglich wertvolles Feedback von Deinen Mitarbeitern erhältst. Dieses Feedback gibt Dir wichtige Hinweise auf Deine Führungsqualitäten. Indem Du es reflektierst und daraus lernst, kannst du bestehende Führungsmängel erkennen und verbessern. Coaching, Feedback und Unterstützung durch einen Mentor sind ebenfalls wichtig, um kontinuierlich als Führungskraft zu wachsen.
Wie kann ich Konflikte im Team effektiv lösen?
Um Konflikte effektiv zu lösen, musst Du über Mediationsfähigkeiten verfügen und sowohl persönliche als auch zwischenmenschliche Konflikte konstruktiv angehen. Es ist wichtig, dass Du sowohl „Herz“ als auch „Schwert“ in Balance hältst – das heißt, Du achtest auf die Gefühle aller Beteiligten und handelst zugleich klar und entschlossen. Dies fördert ein harmonisches und produktives Arbeitsklima.