Aufgaben einer Führungskraft: So führst Du klar
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Führung heißt: Du gibst Richtung, schaffst Rahmen, stärkst Zusammenarbeit und sicherst Ergebnisse. Die wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft sind: Ziele setzen, Kommunikation und Feedback sichern, Mitarbeitende entwickeln, Teamkultur führen, Konflikte lösen und Entscheidungen treffen, Leistung steuern sowie Veränderungen begleiten. Entscheidend ist die Reihenfolge: erst Orientierung und Beziehung, dann Struktur und Ergebnis. Gute Führung schützt Zugehörigkeit, lebt Wertschätzung und Respekt, klärt Rollen und Zuständigkeiten und hält Geben und Nehmen im Gleichgewicht. Du sprichst aus, was ist, und schaffst Ausgleich, bevor Reibung groß wird. So entsteht verlässliche Leistung ohne Mikromanagement. Arbeitgeberqualität beginnt im Erleben: Klarheit, Fairness und Entwicklung im Alltag binden Menschen und stabilisieren Teams.
Was sind die Aufgaben einer Führungskraft?
Die Aufgaben einer Führungskraft sind im Kern einfach zu beschreiben: Du gibst Richtung, Du schaffst Rahmen, Du stärkst Zusammenarbeit und Du sicherst Ergebnisse. In der Praxis ist es trotzdem anspruchsvoll, weil Du dabei immer mit Menschen, Erwartungen und Zielkonflikten arbeitest. Genau hier entscheidet sich Führung: nicht durch Titel, sondern durch Haltung und durch konsequentes Handeln im Alltag.
Wenn Du Führung ernst nimmst, übernimmst Du Verantwortung für ein Teilsystem im Unternehmen: für Dein Team, Eure Leistung und Eure Kultur. Das bedeutet auch: Du kannst nicht alles kontrollieren. Aber Du kannst vieles klären. Und Du kannst dafür sorgen, dass Arbeit möglich wird, ohne dass die Energie im Reiben verloren geht.
Was Führung von Management unterscheidet
Management sorgt dafür, dass Arbeit organisiert ist. Es plant, strukturiert, verteilt Ressourcen, baut Prozesse und kontrolliert Kennzahlen. Das ist wichtig. Ohne Management wird es unruhig und ineffizient.
Führung geht einen Schritt tiefer. Führung beantwortet Fragen, die sich nicht in Plänen und Listen auflösen: Wofür tun wir das? Was ist jetzt wichtig? Wie gehen wir miteinander um? Wer trägt welche Verantwortung? Und wie entscheiden wir, wenn es mehrere richtige Wege gibt?
Du kannst es so halten: Management stellt den Betrieb sicher. Führung schafft Orientierung und Bindung. In vielen mittelständischen Unternehmen liegt beides in einer Rolle. Genau deshalb brauchst Du Klarheit: Wann bist Du Organisator und wann bist Du Führungskraft? Je bewusster Du wechselst, desto weniger gerätst Du in Aktionismus.
Warum Führung heute mehr als Anweisen bedeutet
Früher reichte es oft, Aufgaben zu verteilen und die Umsetzung zu überwachen. Heute funktioniert das in vielen Teams nicht mehr zuverlässig. Die Arbeit ist komplexer, Abhängigkeiten sind enger, Wissen ist verteilt. Menschen erwarten zudem nachvollziehbare Entscheidungen und respektvolle Zusammenarbeit.
Wenn Du nur anweist, bekommst Du bestenfalls Pflichterfüllung. Du bekommst aber selten Verantwortung, Mitdenken und Verlässlichkeit unter Druck. Führung bedeutet deshalb: Du erklärst Sinn und Ziel. Du setzt Prioritäten. Du hörst zu, bevor Du entscheidest. Und Du hältst Spannungen aus, ohne sie zu verdrängen oder auf Personen abzuwälzen.
Das ist keine Weichzeichnung. Im Gegenteil: Es ist die Grundlage für Leistung. Ein Team arbeitet stabiler, wenn es weiß, woran es ist. Und es arbeitet besser, wenn es sich zugehörig fühlt und fair behandelt wird.
Welche Verantwortung Führungskräfte im Alltag tragen
Als Führungskraft trägst Du Verantwortung auf mehreren Ebenen gleichzeitig:
- Verantwortung für Zugehörigkeit: Niemand wird ausgegrenzt oder „übersehen“. Du sorgst dafür, dass Beiträge gesehen werden und dass auch kritische Stimmen einen Platz haben. Ein Team ohne Zugehörigkeit wird leise, vorsichtig oder spaltet sich.
- Verantwortung für Wertschätzung und Respekt: Du setzt den Ton. Respekt zeigt sich nicht in Nettigkeit, sondern in Klarheit, Fairness und Verlässlichkeit. Wenn Respekt fehlt, sinkt die Leistung oft zuerst im Verborgenen.
- Verantwortung für Ordnung und Rollen: Wer entscheidet was? Wer trägt welche Aufgabe? Welche Erwartungen gelten? Ordnung ist kein Bürokratie-Thema, sondern Entlastung. Unklare Zuständigkeiten erzeugen Konflikte, obwohl alle „eigentlich wollen“.
- Verantwortung für Balance von Geben und Nehmen: Leistung und Anerkennung müssen zusammenpassen. Wenn jemand dauerhaft mehr gibt als er zurückbekommt, entsteht innere Kündigung. Wenn jemand dauerhaft mehr nimmt als er gibt, entsteht Ärger im Team.
Diese vier Punkte sind keine Theorie. Du erkennst sie an konkreten Signalen: Rückzug, Zynismus, Flurfunk, steigende Fehlerquote, sinkende Verantwortung. Viele Probleme, die als „Kommunikationsproblem“ etikettiert werden, sind in Wahrheit Ordnungs- oder Balanceprobleme.
Wichtig ist dabei Deine Rolle: Du bist nicht dafür da, alle Probleme selbst zu lösen. Du bist dafür da, die Bedingungen zu schaffen, in denen Probleme lösbar werden. Das beginnt mit einem einfachen Grundsatz: Du sprichst aus, was ist – sachlich, ohne Schuldzuweisung. Und Du schaffst Ausgleich, wenn etwas aus dem Lot geraten ist. Damit stärkst Du nicht nur die Leistung, sondern auch Eure Arbeitgeberqualität im Inneren: ein Team, das Klarheit, Fairness und Entwicklung erlebt, bleibt stabiler und zieht eher gute Leute an.
Merksatz für Deinen Alltag: Führung ist weniger „machen“ und mehr „klären“. Wenn Du Richtung, Rahmen, Beziehung und Ergebnis sauber führst, wird es für Dein Team leichter, gute Arbeit zu leisten.
Führung wird im Alltag entschieden
Welche 7 Aufgaben einer Führungskraft sind am wichtigsten?
Wenn Du im Alltag wenig Zeit hast, brauchst Du einen klaren Fokus. Diese sieben Aufgaben sind ein stabiles Gerüst, das in fast jedem mittelständischen Umfeld trägt. Du musst nicht alles gleichzeitig lösen – aber Du musst die richtigen Dinge verlässlich führen.
Die Reihenfolge ist bewusst: Erst Orientierung und Beziehung, dann Struktur und Leistung. Wenn Du sofort nur auf Ergebnis drückst, ohne Zugehörigkeit, Respekt und Ordnung zu sichern, zahlst Du später mit Reibung, Konflikten und Fluktuation.
1. Ziele setzen und Orientierung geben
Ziele sind für Dein Team das, was eine klare Strecke für einen Fahrer ist: ohne Ziel gibt es Bewegung, aber keine Richtung. Orientierung reduziert Diskussionen, schützt Energie und macht Entscheidungen leichter. Darum beginnt Führung sehr oft mit einem sauberen Zielbild.
Warum klare Ziele für Teams unverzichtbar sind
Ziele sind nicht nur Zahlen. Ziele sind Orientierung. Ohne Orientierung arbeitet Dein Team fleißig, aber nicht zwingend wirksam. Dann entstehen Doppelarbeiten, Diskussionen über Prioritäten und ein Gefühl von „wir rennen, aber kommen nicht voran“.
Ein gutes Ziel macht drei Dinge: Es sagt, was erreicht werden soll. Es grenzt ab, was nicht dazugehört. Und es benennt, woran Ihr merkt, dass Ihr fertig seid. Das ist Ordnung. Und Ordnung entlastet.
Wie Du Erwartungen und Prioritäten verständlich machst
Erwartungen werden oft nur angedeutet. Dann entstehen Missverständnisse, die später als Leistungsproblem erscheinen. Du reduzierst das, indem Du Prioritäten offen aussprichst: „Das ist diese Woche wichtiger als das.“ Das ist keine Härte. Das ist Fürsorge für Zeit und Energie.
Hilfreich ist eine einfache Regel: maximal drei Prioritäten gleichzeitig. Alles darüber ist meist Wunschdenken. Wenn alles wichtig ist, ist nichts wichtig.
Wie Du Vision und Tagesgeschäft verbindest
Viele Mitarbeitende verstehen die Richtung des Unternehmens, sehen aber keine Brücke zur eigenen Arbeit. Deine Aufgabe ist diese Brücke. Du übersetzt: „Wenn wir dieses Ziel erreichen wollen, dann heißt das für uns konkret …“
Damit stärkst Du Zugehörigkeit: Menschen erleben, dass ihr Beitrag zählt. Und Du stärkst Balance: Leistung bekommt Sinn und Anerkennung.
2. Kommunikation und Feedback sichern
Kommunikation ist kein Zusatz zur Arbeit, sie ist ein Teil der Arbeit. In Teams entstehen Lücken schneller, als man denkt – und jede Lücke wird gefüllt, meist mit Vermutungen. Wenn Du Kommunikation führst, führst Du Vertrauen und damit Leistung.
Warum Kommunikation über Vertrauen und Leistung entscheidet
Kommunikation ist nicht „viel reden“. Kommunikation ist: Es ist klar, woran Ihr arbeitet, warum Ihr es tut und was als Nächstes ansteht. Wenn das fehlt, füllt das Team die Lücken mit Annahmen. Dann entsteht Flurfunk, Unruhe und oft auch Zynismus.
Du musst nicht dauernd senden. Du musst regelmäßig klären. Kurze, verlässliche Formate wirken meist besser als große Ansprachen.
Wie Du Feedback klar, fair und motivierend gibst
Feedback ist dann wirksam, wenn es konkret ist. Kein Urteil über die Person, sondern Beobachtung und Wirkung: „Ich habe gesehen … das hatte die Folge … ich erwarte …“ So bleibt Respekt gewahrt. Und es bleibt lernbar.
Wichtig ist auch Balance: Gute Leistung braucht Anerkennung, nicht als Zucker, sondern als Rückmeldung: „Das war sauber, weil …“ Wenn Anerkennung fehlt, sinkt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Mitarbeitergespräche und Meetings sinnvoll führst
Gespräche sind Führungsarbeit, wenn sie Klarheit schaffen. Dazu gehören zwei Grundsätze: Erst verstehen, dann entscheiden. Und: Entscheidungen werden am Ende zusammengefasst. Wer macht was bis wann. Ohne diese Ordnung wird das Meeting zum Zeitverbrauch.
Für Mitarbeitergespräche gilt: Du klärst Leistung, Zusammenarbeit und Entwicklung. Nicht alles auf einmal, aber regelmäßig. Wer Gespräche zu lange aufschiebt, bekommt später „große Themen“, die viel schwerer zu lösen sind. Früher hat Vorrang vor später.
3. Mitarbeitende entwickeln und motivieren
Entwicklung ist kein „Programm“, sondern eine Führungsentscheidung. Du legst fest, ob Dein Team über die Zeit stärker wird oder ob es dauerhaft an Dir hängt. Wer entwickelt, baut Zukunftsfähigkeit auf – und entlastet sich selbst.
Potenziale erkennen und gezielt fördern
Personalentwicklung beginnt nicht mit Seminaren, sondern mit Beobachtung und Dialog. Du erkennst Potenziale, wenn Du fragst: „Was fällt Dir leicht? Wo willst Du besser werden? Was brauchst Du dafür?“ Dann wird Entwicklung konkret.
Wichtig ist Zugehörigkeit: Menschen entwickeln sich eher, wenn sie sich sicher fühlen. Sicherheit heißt nicht Komfort. Sicherheit heißt: Fehler werden besprochen, ohne bloßzustellen. So entsteht Lernkultur.
Verantwortung übertragen statt alles selbst steuern
Viele Führungskräfte rutschen in Übersteuerung, weil sie Ergebnisse sichern wollen. Kurzfristig wirkt das. Langfristig schwächst Du damit Kompetenz im Team. Delegation bedeutet deshalb nicht: Aufgabe abgeben. Delegation bedeutet: Verantwortung sauber übergeben, Rahmen klären, Fortschritt vereinbaren.
Ein gutes Delegationsgespräch klärt: Ziel, Entscheidungsspielraum, Schnittstellen, Qualitätsmaßstab, Termin. Damit stärkst Du Ordnung. Und Du verhinderst Mikromanagement, weil Kontrolle durch Klarheit ersetzt wird.
Was Mitarbeitende langfristig motiviert
Langfristige Motivation entsteht meist aus drei Quellen: Sinn, Können, Zugehörigkeit. Sinn: Ich verstehe den Beitrag. Können: Ich werde besser und bekomme Vertrauen. Zugehörigkeit: Ich werde respektiert und fair behandelt.
Wenn Du Motivation „machen“ willst, wird es schnell künstlich. Wenn Du Rahmen schaffst, entsteht Motivation oft als Nebenprodukt guter Führung.
4. Teamkultur und Zusammenarbeit stärken
Kultur ist das, was übrig bleibt, wenn niemand hinschaut. Genau deshalb ist Kultur Führungsaufgabe. Du sorgst dafür, dass Zusammenarbeit nicht vom Zufall abhängt, sondern von klaren Regeln und gelebtem Respekt.
Warum gute Zusammenarbeit aktiv geführt werden muss
Kultur zeigt sich besonders dann, wenn es eng wird: bei Fehlern, Zeitdruck oder Konflikten. Dann entscheidet sich, ob Ihr sachlich bleibt oder ob es persönlich wird.
Du führst Kultur, indem Du Standards setzt: Wie sprechen wir miteinander? Wie gehen wir mit Konflikten um? Wie entscheiden wir? Kultur ist nicht „Wohlfühlen“. Kultur ist Verlässlichkeit im Miteinander.
Wie Du Rollen, Erwartungen und Zuständigkeiten klärst
Viele Konflikte entstehen, weil Rollen unklar sind. Nicht weil Menschen schwierig sind. Klärung heißt: Zuständigkeiten schriftlich festhalten, Schnittstellen benennen, Übergaben definieren. Dann sinkt Reibung.
Hier passt der Rahmen der TOP-Arbeitgeber-Strategie: Ein Arbeitgeber wird im Inneren stark, wenn Mitarbeitende Klarheit, Entwicklung und Fairness erleben. Das ist kein Image-Thema. Das ist tägliche Führungsarbeit.
5. Konflikte lösen und Entscheidungen treffen
Konflikte verschwinden nicht, wenn man sie ignoriert. Sie verlagern sich: in Umwege, Widerstand, Stillstand oder Abwertung. Wenn Du Konflikte führst, schützt Du Zusammenarbeit und Ergebnis – und Du hältst Dein Team arbeitsfähig.
Konflikte früh erkennen und konstruktiv lösen
Konflikte sind normal. Gefährlich werden sie, wenn sie verdeckt bleiben. Früh erkennst Du Konflikte an kleinen Signalen: spitze Bemerkungen, Rückzug, Umwege in der Kommunikation, sinkende Abstimmung.
Du löst Konflikte, indem Du den Rahmen hältst: Was ist passiert? Was ist der Effekt? Was braucht es an Vereinbarung? Wer übernimmt welchen Teil? So entsteht Ausgleich. Und Ausgleich schafft wieder Arbeitsfähigkeit.
Warum Führungskräfte Klarheit geben müssen
Entscheidungen sind ein Teil Deiner Verantwortung. Wenn Du zu lange offen lässt, entsteht Unsicherheit. Unsicherheit kostet Zeit, Aufmerksamkeit und oft auch Mut.
Klarheit heißt nicht, dass Du immer allein entscheidest. Klarheit heißt: Es ist transparent, wie entschieden wird. Wer wird einbezogen? Welche Kriterien gelten? Bis wann fällt die Entscheidung? Das ist Ordnung. Und Ordnung ist in Veränderung besonders wichtig.
6. Ergebnisse sichern und Leistung steuern
Ergebnisse fallen nicht vom Himmel. Sie entstehen aus Klarheit, Rhythmus und konsequenter Nachsteuerung. Wenn Du Leistung führst, führst Du nicht Menschen „enger“, sondern Du führst das System aus Zielen, Rollen und Zusammenarbeit sauberer.
Wie Du Leistung steuerst, ohne in Mikromanagement zu verfallen
Leistung steuerst Du über Erwartungen, Messpunkte und Dialog. Nicht über Kontrolle im Minutentakt. Mikromanagement entsteht oft dort, wo Ziele unklar sind oder Vertrauen fehlt.
Ein guter Weg ist: Vereinbare Zwischenstände. Frage nach Risiken. Unterstütze beim Entfernen von Hindernissen. Dann bleibst Du nah dran, ohne zu übersteuern. Du führst über Rahmen, nicht über Dauerintervention.
Wie Du Prozesse, Fortschritt und Resultate im Blick behältst
Ergebnisse brauchen Rhythmus. Ein Team, das Ergebnisse sichern soll, braucht regelmäßige Rückschau: Was war geplant? Was ist erreicht? Was lernen wir daraus? Das ist keine Kontrolle, sondern Qualitätsarbeit.
Wenn Du dabei fair bleibst, stärkst Du Balance. Wenn Du Schuldige suchst, schwächst Du Zugehörigkeit. Menschen sichern Ergebnisse eher, wenn sie wissen: Probleme werden gelöst, nicht bestraft.
7. Veränderungen wirksam begleiten
Veränderung ist heute kein Sonderfall mehr, sondern Teil des normalen Betriebs. Genau deshalb braucht Dein Team Führung, die Sicherheit gibt, ohne die Realität zu beschönigen. Du sorgst dafür, dass Veränderung verstehbar und handhabbar wird.
Was Teams in Veränderungsphasen von Führung brauchen
Veränderung löst selten nur Begeisterung aus. Oft entsteht Unsicherheit: Was heißt das für mich? Was bleibt? Was wird erwartet? Deine Aufgabe ist, diese Fragen nicht wegzulächeln, sondern zu klären.
Drei Dinge helfen fast immer: Erstens Anerkennung dessen, was war. Das ist Respekt gegenüber Leistung der Vergangenheit. Zweitens ein klares Bild, was jetzt entsteht. Drittens kleine, nachvollziehbare Schritte. So wird Veränderung handhabbar.
Warum Selbstführung die Basis guter Führung ist
In Veränderung steigt Dein innerer Druck. Genau dann wird Selbstführung sichtbar. Selbstführung heißt: Du kennst Deine Stressmuster. Du reagierst nicht impulsiv. Du bleibst ansprechbar. Und Du triffst Entscheidungen, ohne sie als „alternativlos“ zu verkaufen.
Wenn Du Dich selbst nicht führst, führt Dich die Lage. Dann wirst Du sprunghaft, gereizt oder vermeidend. Das Team spürt das sofort. Stabilität in der Führung ist ein Schutzfaktor für Leistung.
Welche Fehler Führungskräfte häufig machen
- Zu spät klären: Offene Themen werden geschoben, bis sie groß werden.
- Unordnung zulassen: Rollen und Zuständigkeiten bleiben diffus, Konflikte werden persönlich.
- Balance ignorieren: Mehr Leistung wird erwartet, ohne Anerkennung, Ressourcen oder Entlastung.
- Nur auf Zahlen führen: Beziehung und Zugehörigkeit werden als „weich“ abgetan – bis Leistung kippt.
Wenn Du diese Fehler vermeidest, passiert etwas Entscheidendes: Dein Team muss weniger Energie in Unsicherheit und Reibung stecken. Diese Energie steht dann für Kunden, Qualität und Ergebnis zur Verfügung.
Weniger Unsicherheit, mehr Führungsstärke
Fazit: Gute Führung verbindet Klarheit, Entwicklung und Verantwortung
Gute Führung ist kein Sammeln von Methoden. Gute Führung heißt: Du übernimmst Verantwortung für Richtung, Rahmen, Beziehung und Ergebnis – und Du tust das sichtbar. Genau darin liegt Deine Wirkung. Nicht in Lautstärke, nicht in Perfektion, sondern in Verlässlichkeit.
Wenn Du die Aufgaben einer Führungskraft auf einen Kern reduzierst, dann ist es dieser: Du machst Arbeit möglich, ohne dass Menschen dabei innerlich aussteigen. Das gelingt, wenn Zugehörigkeit gesichert ist, wenn Wertschätzung und Respekt spürbar sind, wenn Ordnung Klarheit schafft und wenn Geben und Nehmen im Gleichgewicht bleiben. Diese Systemgesetze sind kein „weiches“ Zusatzthema. Sie sind die Grundlage dafür, dass Leistung überhaupt stabil entsteht.
Für Dich als Führungskraft ist das praktisch: Du musst nicht jede Krise heroisch lösen. Du musst früher klären, statt später zu reparieren. Du musst Zuständigkeiten so sauber machen, dass Konflikte weniger persönlich werden. Und Du musst Anerkennung so konkret geben, dass Leistung nicht nur gefordert, sondern auch gesehen wird. Das spart Reibung. Und Reibung ist in vielen Teams der teuerste Kostenblock, weil er Zeit, Energie und Vertrauen frisst.
Arbeitgeberqualität entsteht nicht zuerst in Kampagnen, sondern im Erleben der Mitarbeitenden. Wenn Du Orientierung gibst, Entwicklung ermöglichst, fair entscheidest und Konflikte konstruktiv bearbeitest, wird Dein Bereich stabiler. Stabilität zeigt sich dann in weniger Fluktuation, weniger Krankenständen durch Dauerstress und in besserer Zusammenarbeit. Nicht als Versprechen, sondern als Wirkung guter Führung.
Wenn Du nur drei Dinge konsequent tust, dann diese:
- Klärung vor Aktion: Ziele, Prioritäten, Rollen und Entscheidungswege so deutlich machen, dass Dein Team nicht raten muss.
- Respekt als Standard: Klar sprechen, fair bleiben, Leistung konkret anerkennen und Kritik sachlich führen.
- Rhythmus statt Druck: Regelmäßige Zwischenstände, kurze Rückschauen, frühes Nachsteuern – damit Ergebnisse planbar werden, ohne Mikromanagement.
So führst Du klar. Und genau das erwarten Teams heute: eine Führungskraft, die Orientierung gibt, Entwicklung möglich macht und Verantwortung nicht delegiert, wenn es unbequem wird.
